Rezension & Gewinnspiel | Doctor Who – Die Heimsuchung | Mediabook DVD & Blu-ray


Nachdem sich Pandastorm Pictures zuletzt mit „Die Rache der Cybermen“ beim vierten Doktor heimisch gefühlt hat, schwenken sie jetzt erstmal wieder zurück zum inzwischen wohlbekannten fünften Doktor. Mit „Die Heimsuchung“ erscheint das inzwischen bereits sechste Abenteuer des Zeitwanderers in seiner fünften Inkarnation, welches Pandastorm Pictures in eigener Regie in Auftrag gegeben und veröffentlicht hat. Wie immer werfen wir einen Blick auf das Release selbst und speziell auch die eigens angefertigte deutsche Synchronisation.

Unser Gewinnspiel findet ihr am Ende dieser Seite.

„Doctor Who – Die Heimsuchung“ könnt Ihr hier auf DVD & Blu-ray bestellen.


Doctor Who – Die Heimsuchung

Veröffentlichungsdatum:
17. Mai 2019 (Mediabook) | 28. Juni (DVD & Blu-ray)

Darsteller:
Peter Davison, Matthew Waterhouse, Sarah Sutton, Janet Fielding,
Michael Robbins, Michael Melia, Peter Van Dissel
Bildformat:
DVD: 4:3 (1.33:1)
Blu-ray: 4:3 (1920×1080)
Ton:
DVD: Dolby Digital 2.0
Blu-ray: PCM Stereo
Sprachen:
Deutsch | Englisch
Untertitel:
Deutsch | Englisch

Laufzeit:
100 Minuten

FSK:
12
EAN:
4260428052104


Aufmachung & Inhalt

Das Mediabook überzeugt wie gewohnt durch eine wertige Aufmachung und einem sehr schönen Design. Wenn man das Buch öffnet, findet man im inneren zwei DVDs, sowie eine Blu-ray. In der Mitte des Mediabooks findet man das namensgebende Buch, mit Bildern und Infos zu den Folgen und dem Bonusmaterial. Außerdem befindet sich dort ein exklusiv für diese Veröffentlichung verfasstes Vorwort von Matthew Waterhouse (Darsteller von „Adric“).

Neben den drei Disks liegen noch Werbeflyer bei. Auf der Rückseite des Mediabooks findet man die Nummer der Limitierung (1-2000).

Auf der ersten DVD befinden sich ausschließlich alle Episoden dieser Folge. Das dazugehörige Bonusmaterial ist hingegen auf der zweiten DVD zu finden. Die Blu-ray beinhaltet sowohl die Folge, als auch das teilweise exklusive HD-Bonusmaterial, welches nicht auf der DVD Version zu finden ist.

Folgendes Bonusmaterial ist vorhanden:

  • Hinter dem Sofa
  • Düstere Geschichten – Making of
  • Im Gespräch mit Peter Davison
  • Doctor Who Regie – Peter Moffat
  • Drehbuch – Die Heimsuchung
  • Soundtrack – Die Heimsuchung
  • Das Television Centre des Universums – Teil 1
  • Die Weltuntergangskomponente
  • TARDIS Informations System
  • Filmschnitte & Studioaufnahmen
  • Continuities & Trailer
  • Demnächst „Black Orchid“
  • Bildergalerie
  • PDFs
  • Eastereggs

Menü

 

Das Menü ist gewohnt schlicht gehalten, mit Szenen aus dem Vorspann im Hintergrund und drei (auf der DVD), bzw. vier (auf der Blu-ray) Hauptmenüpunkten, über die man wahlweise alles abspielen kann, zu der Episodenauswahl kommt, die Spracheinstellungen öffnen oder das Bonusmaterial (nur auf der Blu-ray) aufrufen kann.


Bild

Das Bild basiert auf den britischen DVDs und glänzt durch eine tadellose Restaurierung und Aufarbeitung. Natürlich zeigt es auch die typischen Krankheiten, die sich durch die Art der Aufnahme – auf Videotapes statt Filmband – selbst in der DVD Verarbeitung nicht vermeiden lassen. Dies ist aber der Produktion zu schulden und darf somit bei der Beurteilung nicht ins Gewicht fallen.

Die Blu-ray enthält eine neue Aufarbeitung des Filmmaterials. Hier darf man natürlich, was die Bildqualität angeht, auch keine Wunder erwarten. Die Bildqualität schwankt gerade durch die vielen Außenaufnahmen der Folge hin und her. Da die Außenaufnahmen auf Film und nicht auf Video gedreht wurden, sind diese Szenen auch deutlich schärfer, als die Studioaufnahmen auf Videoband. Das letztere dagegen nicht ankommen, ist der Aufnahmeart geschuldet und lässt sich nicht anders realisieren. Unterm Strich bekommt man mit der Blu-ray-Variante das bestmögliche Bild – und ist auch frei von DVD-Kompressionen, was alleine schon ein Vorteil ist.


Ton & Untertitel

Die Tonspuren der DVD liegen sowohl in der deutschen, als auch der englischen, Version im Dolby Digital 2.0 Format vor. Die Blu-ray-Fassung hingegen im PCM Stereo Format.

Es liegen wieder englische und deutsche Untertitel für das gesamte Material, inklusive dem Bonus, vor.


Synchronisation

Jedesmal, bevor ich eine neue deutsche Veröffentlichung dann schließlich gesehen habe, mache ich mir Gedanken darüber, was ich zur Synchronisation schreiben könnte, ohne, dass es sich zu sehr wiederholt von den bisherigen Releases. Darum bin ich auch schon fast dankbar dafür, wenn der seltene Fall eintrifft, dass mir mal etwas nicht so gut gefällt. Das ist hier aber „leider“ auch mal wieder ausgeblieben. Dafür gibt es ein paar andere Aspekte, die ich besonders hervorloben möchte, da sie mir beim schauen eine große Freude bereitet haben.

Bevor ich aber dazu komme, kommt erstmal das Wesentliche, was schon fast in einer obligatorischen Lobhudelei enden könnte, aber eben weiterhin auf so hohem Niveau ist, dass man es erwähnen muss: Übersetzung, Regie und Darstellerleistung der Hauptfiguren sind über alle Zweifel erhaben. Das hat Metz-Neun Synchron nun oft genug bewiesen, daran hat sich nichts geändert. Michael Schwarzmaier liegt auf dem fünften Doktor noch immer so natürlich, als wenn er selbst noch frische 30 Jahre alt wäre und seine Begleiter Carolin Sophie Göbel (als Tegan), Katrin Laksberg (als Nyssa) und Louis Friedemann Thiele (als Adric) passen so wunderbar auf ihre jeweiligen Charaktere, dass man gar nicht erst in Versuchung kommt, in den O-Ton zu schalten.

Aber dann gibt es halt auch neue Besetzungen und gerade da bereitet „Die Heimsuchung“ eine große Freude. Denn als Richard Mace, dem lockeren Straßenräuber, der das TARDIS-Team in dieser Folge begleitet, wurde kein anderer als Tommi Piper verpflichtet, der vielen auch als Stimme von „Alf“ bekannt sein dürfte. Piper passt mit seiner verspielten Art und einprägsamen Stimme so gut auf den sympathischen Wegelagerer, dass es einfach nur Spaß macht. Außerdem kommt es der Glaubwürdigkeit der Synchronisation, welche sich Mühe gibt, wie eine Produktion der 80er Jahre zu klingen, wirklich zu Gute, wenn dort Stimmen wie die von Piper zu hören sind, die man sofort mit den 80ern/90ern assoziiert. Piper ist definitiv ein Glücksgriff in dieser Folge gewesen.

Die übrigen Sprecher, allen voran Harald Effenberg als Antagonist dieser Geschichte, überzeugen ebenfalls in ihren Rollen und zeugen wieder von der Fähigkeit des Synchronstudios, die richtigen Stimmen auf die richtigen Rollen zu casten.

Eine Auflistung der deutschen Sprecher sowie weitere Infos findet ihr hier im Synchron-Forum.


 Fazit

„Die Heimsuchung“ überzeugt wie jedes andere Release aus dem Hause Pandastorm Pictures. Es gibt nichts negatives zu berichten und wer die Reihe schon begonnen hat, kommt um diese Veröffentlichung nicht herum. Einen Vorteil zur britischen Variante bietet, neben dem deutschen Ton und dem „TARDIS Informations System“ auch ein Deutschland-exklusives Easteregg, welches beim Bonusmaterial zu finden ist. Wiedermal eine klare Kaufempfehlung für jeden Whovian.

P.s.: Aufmerksame Leute entdecken außerdem einen Trailer zu „Black Orchid“ im Bonusmaterial, welcher mit „Demnächst“ betitelt ist – ob das schon ein kleiner Teaser für eines der nächsten Releases ist?


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GEWINNSPIEL

Wir verlosen eines der limitierten Mediabooks von „Die Heimsuchung“.

Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach!
Beantwortet einfach folgende drei Fragen richtig und schon seid ihr im Lostopf!


UPDATE:

Wir grautlieren Herzlich dem Gewinner Simon L.


Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, den 26. Mai 2019 – 20:00 Uhr.
Der Gewinner wird unter allen Teilnehmern, mit den richtigen Antworten, ausgelost und umgehend per Email informiert.

Wir würden uns natürlich freuen, wenn Ihr das Gewinnspiel auf Facebook und Twitter teilen würdet – dies ist aber keine Teilnahmebedingung.


Teilnahmebedingungen & Haftungsausschluss

Es gelten unsere Teilnahmebedingungen und unser Haftungsausschluss für Gewinnspiele.

Bitte lese dir diese Informationen sorgfältig durch, bevor du am Gewinnspiel teilnimmst.


 

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André McFly
Gründer & Chefredakteur
Ich bin seit über 10 Jahren Doctor Who Fan und hatte 2013 die Idee für eine deutsche Doctor Who Reviewseite. Über die Jahre hat sich der Whoview allerdings zu mehr als nur einer Reviewseite entwickelt und so schreibe ich heute vor allem News und Rezensionen. Ich bin auch jährlich auf der Timelash als Presse zu Gast und veröffentliche meine Eindrücke hier auf der Seite. Fernab von Doctor Who betreibe ich mehrere Podcasts, mache Musik und versuche mich als Autor.
André McFly

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Ich bin seit über 10 Jahren Doctor Who Fan und hatte 2013 die Idee für eine deutsche Doctor Who Reviewseite. Über die Jahre hat sich der Whoview allerdings zu mehr als nur einer Reviewseite entwickelt und so schreibe ich heute vor allem News und Rezensionen. Ich bin auch jährlich auf der Timelash als Presse zu Gast und veröffentliche meine Eindrücke hier auf der Seite. Fernab von Doctor Who betreibe ich mehrere Podcasts, mache Musik und versuche mich als Autor.

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