Rezension | Doctor Who: Der dreizehnte Doctor – Ein neuer Anfang! | Comic

„Ein neuer Anfang!“

„Ein neuer Anfang!“
Erstveröffentlichung: 27. August 2019
Format: Softcover
Seiten: 132
Autor: Jody Houser
Zeichner: Enrica Angiolini, Rachael Stott
ISBN-13: 978-3741614378

Start der Comic-Abenteuer mit dem Dreizehnten Doctor!
Zeitreisende Wissenschaftler, die auch Diebe wider Willen sind, eine schreckliche, skelettartige und äußerst schatzhungrige Kreatur sowie ein defekter Zeitmanipulator und natürlich die Begleiter Graham, Yaz und Ryan. Das sind die Zutaten für das erste actionreiche, schräge und sehr britische Abenteuer des neuen Doctors in der dreizehnten Inkarnation – erstmals seit langer, langer Zeit wieder als Frau.


Rezension

Der Comic „Ein neuer Anfang!“ ist der erste Comic, der sich einzig und allein dem 13. Doktor und dessen Companions widmet. Es handelt sich als wortwörtlich um einen neuen Anfang.

Wenn man den Comic öffnet, dann erhält man, wie man es von den anderen Doctor Who Comics gewohnt ist, einen Überblick über die Figuren. In diesem Fall werden der Doktor, Ryan, Yaz und Graham vorgestellt. Alle anderen Charaktere, die in dem Comic auftauchen, werden zum ersten Mal eingeführt und bedürfen daher keiner näheren Erklärung.

Die Geschichte beginnt damit, dass kurz zwei Diebe gezeigt werden und dann geht die Geschichte zu dem Doktor über, welcher mit seinen Companions in einem Nebel landet. Während sie sich umsehen, öffnet sich aus dem Nichts ein Portal, aus dem eine Hand ragt und eine Stimme ertönt, die nach Hilfe ruft. Diese Situation kommt dem Doktor sehr bekannt vor, da sowas in einer früheren Inkarnation schonmal passiert ist. Es handelt sich um einen zeitreisenden Wissenschaftler, der in einer Zeitschleife festhängt. Ohne zu viel zu sagen: Die Geschichte folgt einem Schema, das in der Welt der Geschichten kein unbekanntes ist. Der Bösewicht der Geschichte ist leider etwas sehr klischeehaft geraten und insgesamt war die Geschichte etwas zu vorhersehbar.

Optisch ist der Comic wirklich schön. Die Zeichnungen sind sehr weich und rund gehalten. Die Gesichter haben sehr viel Ähnlichkeit zu den Schauspielern. Die Grimassen des Doktors werden wunderbar eingefangen und wiedergegeben. Die einzelnen Panels glänzen mit Detailreichtum gerade im Hintergrund. Wirklich toll war der Nebel anzusehen, den die Protagonisten am Anfang des Comics besuchen, denn in dem Fall hat Enrica Eren Angiolini sich bei der Koloration selbst übertroffen. Allgemein sind die Panels, in denen es vor allem um die Landschaft bzw. Umgebung geht, tatsächlich ein kleiner Augenschmaus.

Der Comic kann komplett ohne Vorwissen gelesen werden. Das ist der Vorteil an einem ‚neuen Anfang‘. Optisch ist der Comic zu empfehlen, da er nicht so unsauber und kantig wirkt wie einige andere Doctor Who Comics und die Koloration wirklich ein Traum ist.



 

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Jacqueline-Christine Brosch
Lektorin & Redakteurin
Ich bin vor 6 Jahren zu Doctor Who gekommen. Als angehende Lehrerin für die Fächer Deutsch und Philosophie, habe ich ein besonderes Interesse für das Korrigieren von Texten entwickelt, weshalb ich nun einige Artikel lektoriere und ab und zu Rezensionen schreibe.

Jacqueline-Christine Brosch

Ich bin vor 6 Jahren zu Doctor Who gekommen. Als angehende Lehrerin für die Fächer Deutsch und Philosophie, habe ich ein besonderes Interesse für das Korrigieren von Texten entwickelt, weshalb ich nun einige Artikel lektoriere und ab und zu Rezensionen schreibe.
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