Rezension & Gewinnspiel | Doctor Who – Der Wächter von Traken | Mediabook, DVD & Blu-ray


Nach dem letzten Release des fünften Doktors, erscheint mit „Der Wächter von Traken“ nun wieder eine Story des vierten Doktors auf Deutsch. Auch hier nahm man sich wieder einer wichtigen Folge an, denn es ist die erste Folge mit Anthony Ainley als Master. Der direkte Nachfolger, „Logopolis“, der direkt nach dieser Folge spielt und die chronologisch letzte Folge des vierten Doktors darstellt, ist übrigens bereits vorbestellbar und erscheint als nächstes hierzulande. Aber wir wollen mal nicht zu weit vorgreifen, sondern einen Blick auf den Wächter von Traken werfen.

Unser Gewinnspiel findet ihr am Ende dieser Seite.

„Doctor Who – Der Wächter von Traken“ könnt Ihr hier auf DVD & Blu-ray bestellen.


Doctor Who – Der Wächter von Traken

Veröffentlichungsdatum:
11. Oktober 2019 (Mediabook) | 25. Oktober 2019 (DVD & Blu-ray)

Darsteller:
Tom Baker, Matthew Waterhouse, Anthony Ainley,
Sarah Sutton, Denis Carey, Sheila Ruskin, Geoffrey Beevers
Bildformat:
DVD: 4:3 (1.33:1)
Blu-ray: 4:3 (1920×1080)
Ton:
DVD: Dolby Digital 2.0
Blu-ray: PCM Stereo
Sprachen:
Deutsch | Englisch
Untertitel:
Deutsch | Englisch

Laufzeit:
100 Minuten

FSK:
12
EAN:
4260428052364, 4260428052371, 4260428052388


Aufmachung & Inhalt

Das Mediabook überzeugt wie gewohnt durch eine wertige Aufmachung und einem sehr schönen Design. Wenn man das Buch öffnet, findet man im inneren zwei DVDs, sowie eine Blu-ray. In der Mitte des Mediabooks findet man die befestigten Seiten des Booklets, mit Bildern und Infos zu den Folgen und dem Bonusmaterial. Außerdem befindet sich dort ein exklusiv für diese Veröffentlichung verfasstes Vorwort von Matthew Waterhouse (Darsteller von „Adric“).

Neben den drei Disks liegen noch Werbeflyer und ein Episodenguide der Serie, welcher darüber informiert, welche Folgen es bereits auf Deutsch gibt (inklusive derer, die bei Polyband erscheinen), bei. Auf der Rückseite des Mediabooks findet man die Nummer der Limitierung (1-2000).

Auf der ersten DVD befinden sich ausschließlich die regulären Episoden dieser Folge. Das dazugehörige Bonusmaterial ist hingegen auf der zweiten DVD zu finden. Die Blu-ray beinhaltet die HD-Version der Episoden und das teilweise exklusive HD-Bonusmaterial, welches nicht auf der DVD Version zu finden ist.

Folgendes Bonusmaterial ist vorhanden:

  • Hinter dem Sofa
  • Das Panopticon Archiv
  • Doctor Who – Vierter Doktor – Revisited
  • Swap Shop
  • Die Rückkehr eines Erzfeindes
  • Seid nett zueinander
  • TARDIS Informations System
  • Continuities & Trailer
  • Audiokommentar Extra
  • Bildergalerie
  • PDFs

Menü

 

Das Menü ist gewohnt schlicht gehalten, mit Szenen aus dem Vorspann im Hintergrund und drei (auf der DVD), bzw. vier (auf der Blu-ray) Hauptmenüpunkten, über die man wahlweise alles abspielen kann, zu der Episodenauswahl kommt, die Spracheinstellungen öffnen oder das Bonusmaterial (nur auf der Blu-ray) aufrufen kann.


Bild

Das Bild basiert auf den britischen DVDs und glänzt durch eine tadellose Restaurierung und Aufarbeitung. Natürlich zeigt es auch die typischen Krankheiten, die sich durch die Art der Aufnahme – auf Videotapes statt Filmband – selbst in der DVD Verarbeitung nicht vermeiden lassen. Dies ist aber der Produktion zu schulden und darf somit bei der Beurteilung nicht ins Gewicht fallen.

Die Blu-ray enthält eine neue Aufarbeitung des Filmmaterials. Hier darf man natürlich, was die Bildqualität angeht, auch keine Wunder erwarten. Die Aufnahmen gehören aber zu dem besser aussehenden Material der restaurierten Veröffentlichungen. Unterm Strich bekommt man mit der Blu-ray-Variante das bestmögliche Bild – und ist auch frei von DVD-Kompressionen, was alleine schon ein Vorteil ist.


Ton & Untertitel

Die Tonspuren der DVD liegen sowohl in der deutschen, als auch der englischen, Version im Dolby Digital 2.0 Format vor. Die Blu-ray-Fassung hingegen im PCM Stereo Format.

Es liegen englische und deutsche Untertitel vor.


Synchronisation

Obwohl ich bei „Die Rache der Cybermen“ ja besonders von der Leistung Michael Schwarzmaiers angetan war, der es gekonnt vollbrachte, die sprachlichen Eigenarten Tom Bakers ins deutsche zu übertragen, schwirrte bei mir im Hinterkopf herum „Aber was ist, wenn er das nicht konstant schafft?“ … nun – er schafft es und er tut es. „Der Wächter von Traken“ ist abermals ein Beweis dafür, wie glücklich wir hierzulande sein können, dass wir einen so hervorragenden Sprecher ausgewählt bekommen haben, der diese unkonventionelle Aufgabe mit bravour meistert.

Der deutsche vierte Doktor passt und sitzt – soweit nichts neues. Auch Louis Friedemann Thiele als „Adric“, Katrin Laksberg als „Nyssa“, sowie Richard van Weyden in einer Doppelrolle (deren Aha-Effekt hierzulande schon alleine daher verpuffen wird, da man sowohl Sprecher, als auch Schauspieler, bereits dank der chronologisch späteren, aber hier schon zuvor erschienenen, Releases kennt…) – die hier trotzdem mal nicht verraten wird – passen weiterhin ausgezeichnet auf ihren Rollen. Da können wir den Blick mal auf die neuen Sprecher hier werfen:

Metz-Neun Synchron besetzt ja gerne hochkarätige Sprecher für Nebenrollen, die das Vergnügen auf Deutsch noch erhöhen. So waren z.B. Oliver Kalkofe, oder Tommi Piper („Alf“) schon einmalige Gäste im Studio. Auch in dieser Folge glänzen diverse Nebendarsteller, allen voran Klaus-Dieter Klebsch, ein Sprecher, dessen Stimme jeder kennen sollte. Bekannt u.a. als deutsche Stimme von Hugh Laurie, Alec Baldwin oder Josh Brolin, darf er hier dem titelgebenden Wächter von Traken seine Stimme leihen – und passt hervorragend auf den skurril anmutenden alten Kauz auf seinem Thron. Doch auch weitere Sprecher, wie Peter Lehn oder Viktor Neumann fallen positiv aus. Ersterer wirkte zwar im ersten Moment etwas jung auf der Rolle, machte dies aber durch sein Spiel weg – letzterer ist schon fast zu verschenkt auf dieser einmaligen Nebenrolle. Sollte man sich in Zukunft an die Ära des dritten Doktors wagen, könnte man Neumann direkt wieder engagieren und ihn bei UNIT unterbringen, beispielsweise auf Sergeant Benton oder Mike Yates.

Die Produktion ist inzwischen über alle Zweifel erhaben. Regie und Übersetzung schaffen das perfekte Zusammenspiel aus englischem Original und deutscher Sprache. So, dass es z.B. nur positiv auffällt, wenn der vierte Doktor mit einem verspielten „Jawollja!“  antwortet.

Eine Auflistung aller Sprecher, sowie weitere Infos dieser Folge, sind hier im Synchronforum zu finden.


 Fazit

Der Wächter von Traken“ ist eine wichtige und gute Folge, die perfekt in die gestartete Reihe von Pandastorm Pictures passt. Mit dem kommenden Release von „Logopolis“ bildet es auch den Anfang einer kleinen Master-Trilogie, die hier beginnt und mit „Castrovalva“ endet. Die Aufmachung, Synchronisation und Folge selbst sind ihr Geld definitiv wert.


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GEWINNSPIEL

Wir verlosen eines der limitierten Mediabooks von „Der Wächter von Traken“.

Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach!
Beantwortet einfach folgende drei Fragen richtig und schon seid ihr im Lostopf!


UPDATE: Wir gratulieren herzlich dem Gewinner Stefan M.!


Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, den 27. Oktober 2019 – 20:00 Uhr.
Der Gewinner wird unter allen Teilnehmern, mit den richtigen Antworten, ausgelost und umgehend per Email informiert.

Wir würden uns natürlich freuen, wenn Ihr das Gewinnspiel auf Facebook und Twitter teilen würdet – dies ist aber keine Teilnahmebedingung.


Teilnahmebedingungen & Haftungsausschluss

Es gelten unsere Teilnahmebedingungen und unser Haftungsausschluss für Gewinnspiele.

Bitte lese dir diese Informationen sorgfältig durch, bevor du am Gewinnspiel teilnimmst.


 

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André McFly
Gründer & Chefredakteur
Ich bin seit über 10 Jahren Doctor Who Fan und hatte 2013 die Idee für eine deutsche Doctor Who Reviewseite. Über die Jahre hat sich der Whoview allerdings zu mehr als nur einer Reviewseite entwickelt und so schreibe ich heute vor allem News und Rezensionen. Ich bin auch jährlich auf der Timelash als Presse zu Gast und veröffentliche meine Eindrücke hier auf der Seite. Fernab von Doctor Who betreibe ich mehrere Podcasts, mache Musik und versuche mich als Autor.
André McFly

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Ich bin seit über 10 Jahren Doctor Who Fan und hatte 2013 die Idee für eine deutsche Doctor Who Reviewseite. Über die Jahre hat sich der Whoview allerdings zu mehr als nur einer Reviewseite entwickelt und so schreibe ich heute vor allem News und Rezensionen. Ich bin auch jährlich auf der Timelash als Presse zu Gast und veröffentliche meine Eindrücke hier auf der Seite. Fernab von Doctor Who betreibe ich mehrere Podcasts, mache Musik und versuche mich als Autor.

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