Rezension | Monster-Edition Band 1 – Gefangener der Daleks | Buch

„Gefangener der Daleks“

„Gefangener der Daleks“
Erstveröffentlichung: 23. April 2020
Format: Softcover
Seiten: 248
Autoren: Trevor Baxendale
Übersetzung: Bernd Sambale
ISBN: 978-3-966580-16-8

 

Die Daleks sind auf dem Vormarsch. Kämpfe toben in zahllosen Sonnensystemen. Der Doktor findet sich an Bord eines Raumschiffs unter skrupellosen Kopfgeldjägern wieder. Das Erdkommando zahlt für jeden Dalek, den sie töten. Doch mit der Hilfe des Doktors überwältigt die Besatzung einen Dalek – intakt, machtlos und bereit für ein Verhör. Doch bei den Daleks ist nichts, wie es scheint und niemand ist in Sicherheit. Nach kurzer Zeit dreht sich der Spieß um – wie wird der Doktor als Gefangener der Daleks überleben?


Rezension

Das erste Buch der Monster Edition „Gefangener der Daleks“ beschreibt ein Abenteuer mit dem 10. Doktor, welches sich nach Journey’s End einordnen lässt. Der Doktor reist allein, als die TARDIS ihn auf dem verlassenen Tankstellenplaneten Hurala absetzt, auf dem er sogleich in eine Falle tappt. Gefangen zu einem Zeitpunkt noch vor dem ewigen Krieg, in einer Zeit, bevor die Daleks alle Time Lords ausgelöscht haben. Doch die Gefangenschaft währt nicht lang, denn nach wenigen Tagen wird er von einer chaotischen Bande Kopfgeldjäger gerettet, die durchs All streift und Jagd auf Daleks macht. Die Daleks befinden sich mal wieder auf einem Feldzug gegen die Menschheit und will diese komplett aus der Zeit tilgen. Es dauert nicht lange bis die Crew der Wayfarer buchstäblich zu Gefangenen der Daleks wird.

Die Mannschaft der Wayfarer besteht aus dem Anführer Bowman und seiner katzenartigen Leibwächterin Koral, dem ruppigen Piloten Cutting Edge und dem unsicheren Scum, sowie der sehr sympathischen Stella, welche die Rolle eines temporären Companions einnimmt. Auch wenn die Charaktere nicht sonderlich tief ausgearbeitet sind, war dennoch schön zu sehen, dass der Doktor die meiste Zeit nur mit Misstrauen bedacht wurde.

Der Doktor ist zwar aufgedreht in seiner Art und hier und da winkt der Zaunpfahl mit Erinnerung an vergangene Companions des 10. Doktors und seine typischen Catchphrases, aber alles in allem wirkt das nicht zu übertrieben.

Die Daleks wurden wunderbar dargestellt, vollkommen irre mit einem Plan, der zum Scheitern verurteilt ist. Schön anzusehen war auch, dass die Reden der Daleks optisch von dem Rest des Textes abgehoben ist.

Auch wenn viele Elemente vorhanden sind, die Spannung erzeugen sollen, empfand ich sie eher als Fremdkörper in der Geschichte. Beispielsweise wird ein Dalek zu Tode gefoltert, es gibt jede Menge Explosionen und Zombies. Die Geschichte ist demnach zwar nicht sonderlich spannend, aber dennoch kurzweilig. Sie ist, von einzelnen Passagen abgesehen, sehr angenehm zu lesen und macht hier und da auch wirklich Spaß. Das Buch eignet sich zudem auch für Einsteiger, da zwar einiges aus früheren Abenteuern des Doktors aufgegriffen wird, es allerdings entweder erklärt wird oder nicht sonderlich wichtig für das Verständnis der Geschichte ist und somit kein Vorwissen vorausgesetzt wird.



 

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Jacqueline-Christine Brosch
Lektorin & Redakteurin
Ich bin vor 6 Jahren zu Doctor Who gekommen. Als angehende Lehrerin für die Fächer Deutsch und Philosophie, habe ich ein besonderes Interesse für das Korrigieren von Texten entwickelt, weshalb ich nun einige Artikel lektoriere und ab und zu Rezensionen schreibe.
Jacqueline-Christine Brosch

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