Rezension: Dritter Doktor – Die Herolde der Vernichtung | Comic von Panini

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Die Herolde der Vernichtung

Dritter Doktor – „Die Herolde der Vernichtung“
Erstveröffentlichung:
 28.08.2017

Format: Softcover
Seiten: 128
Autor: Paul Cornell
Zeichner: Christopher Jones

Wie kann man gegen einen tödlichen Schwarm intelligenter Roboter siegen, die die Fähigkeit besitzen, sich aus der Luft immer wieder neue Körper zu erschaffen? Diese Frage müssen sich auch der Dritte Doktor und UNIT stellen. Die Gefahr zwingt sie, eng zusammenzuarbeiten und noch einen weiteren ungewöhnlichen Verbündeten mit an Bord zu nehmen. Der Master, der Brigadier und der Doktor winden sich, streiten und geben alles – dann taucht ein überraschend bekanntes Gesicht auf …

Ein abgeschlossenes Abenteuer aus der Vergangenheit des Doktors … oder der Zukunft? Bei einem Zeitreisenden kann man da nie so sicher sein.


Rezension

Der dritte Doktor ist erst seit Kurzem wieder mobil, wenn es darum geht, durch die Zeit zu reisen. Da wird er von Brigadier Lethbridge-Stewart mitten aus einer Schachpartie geholt. Außerirdische Roboter marschieren ein, alles erweckt den Anschein einer Invasion. Doch weder brutale Waffengewalt noch Diplomatie helfen weiter, da sich die Roboter nach ihrer Zerstörung wieder neu zusammensetzen. Aber auch andere haben Interesse an den Aliens. Der Master gibt sich die Ehre, um die Technologie für seine Zwecke zu nutzen und der zweite Doktor scheint aufzutauchen, um zu helfen. Doch in Wahrheit entwickelt sich die Handlung zu einem Ringen um die Kontrolle über die Zeit – und diese Auseinandersetzung erweist sich als kompliziert, da es mehrere Beteiligte gibt. Und es gibt offenbar Zeiten, in denen der Doktor nicht einmal sich selbst vertrauen kann.

Der Bestrebung, die man im Comic am ehesten erkennen kann, ist, auch die klassischen Doktoren in die neue Zeitlinie zu holen. So trifft die dritte Inkarnation des Time Lords auf einen asthmakranken Sergeant namens Osgood. Er erwähnt auch Torchwood – ganz zu schweigen von einer bestimmten Schnebbeli-Schnick-Aussage. Davon abgesehen verströmt die Geschichte viel klassischen Flair. Der dritte Doktor ist ein Gentleman, schreckt aber nicht davor zurück, sich trotzdem die Hände schmutzig zu machen oder gar seinen Schallschraubenzieher einzusetzen. Er trifft auf einen ebenso klassischen Delgado-Master, der wieder einmal hervorragend maskiert ist. Und ja, auch venusianisches Aikido kommt zum Einsatz. Man kann den Band also sowohl Fans der klassischen Reihe als auch der neuen Abenteuer ans Herz legen. Denn schließlich handelt es sich immer um den Doktor – na gut, in diesem Fall zumindest meistens.

Paul Cornell hat mit „Die Herolde der Vernichtung“ einen gleichermaßen modernen wie klassischen Comic geschrieben, der durch die Illustrationen von Christopher Jones hervorragend ergänzt wird. Sie holen gemeinsam einen der beliebtesten Doktoren in die Gegenwart, verknüpfen klassische Charaktere und Elemente mit Gegenstücken aus den aktuellen Staffeln. Ein gelungenes Experiment, dessen Ergebnis wir gerne empfehlen.


Diese Rezension ist im Original bei Janetts Meinung zu finden.

„Die Herolde der Vernichtung“ – hier auf Amazon bestellen:

 

Stefan Cernohuby
Redakteur

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Stefan Cernohuby

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