Rezension: Doctor Who – Die vier Doctoren | Comic von Panini

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„Die vier Doctoren“

Doctor Who: Die vier Doctoren
Erstveröffentlichung: 24.04.2017
Format: Softcover
Seiten: 128
Autoren: Paul Cornell

Zeichner: Neil Edwards

Wenn die Struktur des Universums bröckelt, die Gesetze von Zeit und Raum gebrochen werden und die gesamte Realität darunter leidetIn diesen dunklen Tagen – und nur dann – ist es möglich, dass sich verschiedene Inkarnationen des Doctors begegnen können. Doch das sollte eigentlich nicht passieren. Vor allem nicht, wenn die zehnte, elfte und zwölfte Inkarnation des Doctors und der Kriegsdoctor aufeinandertreffen.

Es herrscht Chaos, wenn sich drei Doctoren treffen!

Der Comic kann hier bestellt werden.


Rezension

„Die vier Doctoren“ ist ein schwieriges Unterfangen. In nur einem einzigen Comicbuch wird versucht eine Story um 4 Doctoren und deren jeweiligen Begleitern unterzubringen – dass dafür einiges auf der Strecke bleibt, musste Autor Paul Cornell wohl auch schnell einsehen.

Die Geschichte selbst ist nicht der Rede wert und dient lediglich dem Mittel zum Zweck hier die beliebten Doctoren der Neuzeit aufeinander treffen zu lassen. Da kann man jetzt schreien, dass der 9. Doctor fehlt – dieser findet allerdings auch seinen Platz in der Geschichte.

Was der Comic hingegen sehr gut macht, sind einerseits die hervorragenden Zeichnungen von Neil Edwards, die zu den besten von mir bisher gesehenen Zeichnungen eines Doctor Who Comics gehören – sowie auch die Charakterisierung der Figuren, die perfekt getroffen sind. So ist es gerade für Fans der neuen Doctoren eine Freude, hier die Lieblingscharaktere zu beobachten, wie sie miteinander interagieren.

Ein kleiner Wermutstropfen in der deutschen Version: Leider hat sich an einer Stelle ein Fehler sowohl in Flüchtigkeitsform, als auch in der Übersetzung, eingeschlichen. Weswegen eine Sprechblase, die sich auf den „Valeyard“ bezieht, leider weder inhaltlich noch grammatikalisch Sinn ergibt. Das ist ärgerlich, kann aber mal passieren. Mit etwas Mühe und Not kann man sich herleiten, was genau ausgesagt werden sollte – und es mindert nicht das Vergnügen.

Fazit:

Fans von New Who kommen auf ihre Kosten, dürfen aber kein inhaltliches Meisterwerk erwarten.


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Peer Lenné
Dalek

Spiegelt so ziemlich meine Meinung wieder. Das ganze hat noch weniger Substanz als Die fünf Doktoren, ist aber sehr schön anzusehen. 😉

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